Finde den Fehler…

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Das brachliegende Potenzial einer konstruktiven Fehlerkultur.

Aus Fehlern nichts lernen, ist der grösste Fehler. Eine konstruktive Fehlerkultur ist ein enormes ungenutztes Potenzial, welches in vielen Unternehmen viel zu oft brach liegt. Vielfach fehlt nur der richtige Umgang mit den entstandenen Mehrkosten.
Ein Betrieb in dem Fehler nicht vertuscht, sondern als Entwicklungspotenzial betrachtet werden, hat unbewusst ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess implementiert. Ein absoluter Selbstläufer, welcher längerfristig aus dem Mehraufwand einen Mehrwert schafft.

Wo gehobelt wird fallen Späne. Wo Menschen Späne produzieren können Fehler entstehen. Der Grundsatz einer konstruktiven Fehlerkultur bedeutet in erster Linie zu akzeptieren, dass Fehler passieren können. Der Fokus sollte nicht bei der Verhinderung aller erdenklichen Fehlern gesetzt werden, sondern auf die Vermeidung der gravierendsten Fehler. Somit sollte der Lernprozess nicht dem Zufall überlassen werden, sondern aus entstandenen Fehlern systematisch gelernt und die Erfahrungen festhalten werden.

Ein Unternehmen, welches konstruktiv mit Fehlern umgeht, verfügt über eine positive Grundausrichtung. Diese äussert sich darin, wie über Fehler gesprochen wird. Damit das Potenzial aus Fehlern genutzt werden kann, benötigt es eine offene Haltung gegenüber entstandenen Fehlern. Der Mitarbeiter soll offen und frei von Angst vor Sanktionen darüber diskutieren können. Dies setzt jedoch keine Schuldzuweisung vom Vorgesetzten voraus, sondern es muss ein konstruktives Reflexionsverhalten vorgelebt werden.

Ergänzend zu den entsprechenden Kompetenzen der Vorgesetzten gehört ein sinnvolles Instrumentarium. Um in erster Linie die banalen Fehler zu vermeiden, sind einfache Prozessbeschreibungen, Checklisten unumgänglich. Diese sollten kurz und auf den Betreib abgestimmt sein. Praxisorientierte Formulierungen, mit welchen sich der Mitarbeiter in seinem Alltag identifizieren kann, werden auch akzeptiert und umgesetzt.

easyWPK- einfache Arbeitsanweisung

Zu einer offenen Fehlerkultur gehört auch die Einbindung aller Mitarbeiter. Durch eine konsequente Erfassung von gravierenden Fehlern wird der Lerneffekt um ein Mehrfaches multipliziert. Insbesonders wenn bei einer möglichen Lösungsfindung die gesamte Belegschaft miteinbezogen wird und die entstandenen Fehler im Nachgang für alle ersichtlich sind.

easyWPK-einfache Fehlererfassung

Genau dieser Prozess der konstruktiveren Fehlerkultur ist auch in einer werkseigenen Produktionskontrolle (WPK) enthalten. Mit der Einführung einer WPK kann somit gleichzeitig eine sinnvolle Fehlerkultur implementiert und gelebt werden. Die easyWPK beinhaltet einfache und praxisorientierte Lösungsvorschläge inklusive Prozessbeschreibungen und Checklisten für eine effiziente Umsetzung.

Alleine der Mehrwert der offenen Fehlerkultur rechtfertigt eine WPK, um für die Zukunft gerüstet zu sein.

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